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Hotel Bregaglia

+41 81 822 17 77
Str. Principale 188, 7606 Bondo Switzerland
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Das Hotel ist alt und müsste dringend saniert werden. Dusche und WC nur auf dem Gang und nicht sehr einladend. Die Better sind alt, die Matratzen sehr weich. Die Fenster sind einfachverglast, dadurch hört man den Fluss recht laut.
Das Hotel Bregaglia ist ein Denkmal, gleich in mehrfacher Hinsicht. Und als solches ist es für die Eigentümer und die Betreiber von Hotel und Trattoria eine ganz besondere Herausforderung, aber auch Verpflichtung.
Als Denkmal entzieht es dem Touristen die üblichen Bewertungsmaßstäbe. Der gedankenlos und an der Örtlichkeit desinteressierte Reisende wird das „denk mal“ mangels Nachdenken verkennen und wahrscheinlich zum Ergebnis kommen, "ein alter Kasten" mit dem fehlenden üblichen Komfort. Der Liebhaber hingegen wird sich daran freuen, dass in diesem altehrwürdigen und prächtigen Haus bislang wenig kaputtsaniert wurde. Um nicht allzu sehr auszuufern, sei an dieser Stelle auf den Eintrag in der deutschen Wikipedia verwiesen, wie auch auf die zum Hotel veröffentlichte Literatur, wie z.B. Rucki Isabelle, Keller Stefan (Hrsg.) "Hotel Bregaglia – Ein Findling im Bergell". Die italienische Ausgabe trägt den Titel "Hotel Bregaglia – Storia e vita di un albergo". Beide Werke sind im Buchhandel vergriffen, jedoch noch antiquarisch zu beschaffen.
Wir hatten für zwei Nächte das nach Westen gerichtete, helle, saubere und recht großzügige Zimmer 10 im 1. Obergeschoß (die Zimmernummer über der Türe fehlt). Es ist behutsam modernisiert und verfügt über fließendes warmes und kaltes Wasser. Einen Schrank gibt es nicht, dafür eine große offene Garderobe mit Garderobenstange. Den mit Rucksack wandernden Kurzaufenthalter stört das aber nicht.
Gewöhnungsbedürftiger ist das Doppelbett, welches aus zwei "antiken" Einzelbetten zusammengeschoben ist. Nicht nur, dass hierdurch ein „unüberwindbarer“ harter Graben geschaffen wurde, gibt es am Kopf- und Fußteil auch noch hölzerne "Verstrebungen" als zusätzliche Hindernisse. Und während für die eigene Körperlänge von lediglich 172 cm das Bett auch lange genug war, dürften sich Menschen ab etwa 180 cm schon "einrollen“ müssen.
Das WC auf der Etage war zwar altmodisch, jedoch picobello sauber. Das galt auch für die Dusche auf der Etage. Optisch erinnerte diese Dusche allerdings an eine während vierzig Jahren von der französischen Besatzungsarmee abgenutzte Dusche in einer ehemaligen Wehrmachtskaserne. Das nimmt der Gast aber noch hin, im Hinblick darauf, dass dies dem Gemäuer geschuldet ist, und auch, weil er als Berggänger in den italienischen Gebirgen noch ganz anderes gewohnt sein muss. Heißes und kaltes Wasser gab es jedenfalls reichlich. Es ließ sich ausgiebig duschen.
Was aber kaum mehr Verständnis findet, ist die Qualität des Frühstücks. Einen solchen Kaffee aus der Thermoskanne hatte ich zuletzt vor rund 50 Jahren bei der Bundeswehr. In der Schweiz, und auch noch an der Grenze zu Italien, muss eine solche "Brühe" eigentlich in den Giftschrank. Das sollte dringend geändert werden und dürfte auch mit bescheidenen Investitionen möglich sein. Dass ein solches Haus, welches nur wenige Monate in der Sommersaison geöffnet sein kann, eine besondere wirtschaftliche Herausforderung für die Eigentümer und Betreiber ist, wird hierbei nicht verkannt. Aber so mancher Gast würde vermutlich auch noch eine Nacht länger bleiben und so die Kaffeemaschine amortisieren, wenn es ihn nicht vor dem Frühstück grausen müsste.
Durchgängig erfreulich war hingegen der Besuch und das Abendessen in der hauseigenen Trattoria. Getafelt wurde an kleinen Tischen im Garten, aufmerksam aber unaufdringlich bedient durch zwei junge freundliche Mitarbeiterinnen, während Piz Cengalo und Piz Badile im Abendrot glühten. Es gab zahlreiche ortstypische Gerichte, auch mit Kastanien, wie z.B. leckere gnocchetti di castagne oder auch eine torta di castagne. Hier ist offensichtlich jemand mit Liebe am Kochen am Werk. Auch mit der Weinauswahl kommt man noch zurecht, obwohl der offene Süditaliener so nahe an der Valtellina schon etwas erschreckt. Einige Weine aus der Valtellina finden sich aber in Flaschen, so dass es ein gelungener Abend wurde.
Gutes Essen und spezielles, verlassenes Ambiente aus einer anderen Zeit.
An der Freundlichkeit des Peronals, vorallem der CHEFIN!! müsste noch massiv gearbeitet werden. Die Gastfreundschaft ist die halbe Miete. Daher auch nur 2 Sterne.
Schöne Fläche mit alten Bäumen vor dem Haus. Gemütliche Gartenbeiz.
Das WC hat die rekordverdächtige Raumhöhe von rund 5 Metern.
Das imposante Hotel stammt aus dem 19. Jahrhundert. Weil nur Hotelgäste rein dürfen, kann ich weiter nichts sagen.
Das Calanda Bier war ok.
Hier scheint die Zeit vor über 100 Jahren stehen geblieben zu sein. Das Hotel von 1875 ist noch in seinem Ursprung weitgehend erhalten.Der Eingang, riesig, das Treppenhaus, die Korridore, die Zimmer, eben wie in der Belle Epoche. Aber alles recht sympatisch, teilweise sogar in die Gegenwart gekommen. Tolle Aussicht und sehr ruhig.
+ das Abendessen ist gut
+/- die Zimmergrösse ist akzeptabel. Unser Zimmer mit Bad und WC und das von Freunden (Bad WC im Flur)sind berücksichtigt.
- kein Service.
Wir hatten 2x zwei Nächte gebucht, weil nur 2 Nächte mit Bad/WC im Zimmer verfügbar waren. Nach den ersten zwei Nächten hiess es, dass kein Zimmer frei sei. Nach langem hin und her wurde uns ein winziges Zimmer angeboten. Keine Spur von Mitgefühl, Schuldbewusstsein oder Ähnlichem. Mir doch egal, es ist nichts frei. War zwar gebucht, aber wen interessiert das schon. Wir waren mit Freunden verabredet. Ich reiste ab, meine Freundin bleib.
- das Ambiente ist armselig.
Das Gebäude ist einfach nur alt. Es hat kein altes Ambiente, es ist einfach nur alt. Jeder Gegenstand, jede Wand und auch das Restaurant mit der Bahnhofshallen-Stimmung, schreien ins Gehirn.
"Bloss kein Geld investieren!"
Vor der Tür wurden sie Pfützen so tief und zahlreich, dass es nicht möglich war ins Hotel zu kommen, ohne durch mindestens eine gehen zu müssen. Das wird ja nicht das erste mal gewesen sein.
- Frühstücks-"Buffet".
Krass. Eine militärische Ausbildung ist hier von Vorteil.
Butter, Eine Sorte Käse, Kiri, liebloses Müsli und Filterkaffee.
Beschränkung auf das Nötigste ist fast übertrieben.
Dafür ist kleckern kein Problem. Sind ja Plastik-Tischdecken.
- Betten zu kurz.
ich schlafe auf der meinen Schultern. Bei 176cm Körpergrösse und den riesigen Kissen, ist das Bett zu kurz für mich. Schlecht, wenn ein Brett vor den Füssen ist.
- kein WLan.
FAZIT
zwei Sterne wegen dem guten Essen und der Zimmergrösse.
Wir beide hatten uns dort von Anfang an unwohl gefühlt.
Das Gebäude ist alt und man wird als Störfaktor behandelt.
Für mich sind Vernissages und Finisages damit erledigt.
Ich zahle keine überrissenen Preise "im Namen der Kunst".
Die Gegend sieht mich nie wieder.
Allenfalls Soglio, dort machte es einen netten und soliden Eindruck.
Wunderschöne Lage, herrliche Natur und ebenso schöne Architektur! Wie aus einer vergangenen Zeitepoche! Hotel und Restaurant sind im Sommerhalbjahr geöffnet. Essen und Service im Restaurant sind gut, die Preise sind fair!
Nur zu empfehlen. Sehr feine regionale Speisen.

Quick Facts About Hotel Bregaglia